Aktuelles
Februar 2026
Einverständniserklärung der ÖBB zum Projekt eingetroffen
Für das Hochwasserschutzprojekt Markersdorf‑Haindorf und Prinzersdorf wurde von der ÖBB‑Infrastruktur AG die grundsätzliche eisenbahnrechtliche Zustimmung gemäß Eisenbahngesetz erteilt. Damit ist ein wesentlicher Schritt zur rechtssicheren Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts gesetzt. Der damit verbundene Vertrag ist Gegenstand von weiteren erforderlichen juristischen Abstimmungen, danach muss er in den Gemeinderäten beschlossen werden.
Februar 2026
Detailplanung Gewässerökologie – Angebotseinholung
Die Angebotseinholung für die gewässerökolgische Detailplanung wurde gestartet.
In der Ausführungsvorbereitungsphase sind für die Ausarbeitung der Details und weiterführend für die Massenermittlung und Kostenschätzung sowie für die Erstellung der Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen
eine begleitende gewässerökologische und naturschutzfachliche Begleitplanung durchzuführen.Februar 2026
Feststellungsbescheid betreffend Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingelangt
Die NÖ Landesregierung hat mit dem Bescheid vom 09.02.2026 entschieden, dass das Projekt „Hochwasserschutz Pielach“ in Markersdorf Haindorf und Prinzersdorf keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) benötigt. Sachverständigengutachten bestätigen, dass keine erheblichen negativen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Auch FFH und Vogelschutzgebiete werden durch das Vorhaben nicht wesentlich beeinträchtigt.
Januar 2026
Abstimmung Fördereinreichung
Am 12.01.2026 fand im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft eine Projektpräsentation gemeinsam mit dem Amt der NÖ Landesregierung und den Fachplanern zum aktuellen Status des Projektes statt. Dabei wurden die Weichen für die notwendige Fördereinreichung gestellt. Die Förderbeiträge sollen im ersten Quartal 2027 beschlossen werden. Wenn die erforderlichen Bewilligungen vorliegen, ist unmittelbar danach ein Baubeginn möglich.
Dezember 2025
Rückblick 2025: Alle Meilensteine erreicht
Im Jahr 2025 wurden beim Projekt Pielach Hochwasserschutz alle wichtigen Schritte planmäßig umgesetzt:
• Ingenieurleistungen wurden EU weit ausgeschrieben und externe Fachplaner beauftragt.
• Für die rechtliche Unterstützung wurden 2 spezialisierte Anwaltskanzleien engagiert.
• Der Baubeirat der NÖ Landesregierung hat die Planungsfreigabe erteilt.
• Ergänzungsunterlagen für das wasserrechtliche Bewilligungsverfahren wurden erstellt.
• Rechtlich wird geklärt, dass keine UVP erforderlich ist.
• Kampfmittel- und Bodengutachten sowie Untergrunderkundungen wurden vorbereitet und durchgeführt.
• Die Einreichung der Unterlagen an die ÖBB erfolgte fristgerecht.
• Ergänzungsunterlagen für die naturschutzrechtliche Bewilligung wurden erstellt.Fazit:
Das Projekt liegt im Zeitplan und ist bereit für die nächsten Schritte im Jahr 2026.Dezember 2025
Ergänzungsunterlagen für die naturschutzrechtliche Bewilligung sind fertiggestellt
Um alle wichtigen Fragen zum Naturschutz zu klären, wurden im Frühjahr und Sommer 2025 zusätzliche Untersuchungen zu Pflanzen und Tieren durchgeführt. Der aktualisierte Bericht enthält nun umfassende Informationen zu den Auswirkungen auf die ökologische Funktionsfähigkeit (§ 7 NÖNSCHG) sowie zur Naturverträglichkeit (§ 10 NÖNSCHG).
Die geplanten ökologischen Begleitmaßnahmen verbessern die Flussstruktur, stellen naturnahe Lebensräume wieder her und fördern die Durchgängigkeit für Fische. Alle Eingriffe wurden unter besonderer Berücksichtigung der Natura 2000-Gebiete „Niederösterreichische Alpenvorlandflüsse“ und „Pielachtal“ geplant. Die Auswirkungen auf Vegetation, Tiere und Landschaft wurden sorgfältig geprüft und durch gezielte Renaturierung sowie Schonung und Wiederherstellung von Lebensräumen ausgeglichen. Insgesamt führt das Projekt zu einer deutlichen ökologischen Aufwertung des Gebiets, ohne die Erholungs- und Nutzungswerte der Landschaft zu beeinträchtigen.Dezember 2025
Feststellungsantrag betreffend Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVP-G) eingereicht
Mit dem Feststellungsantrag soll von der zuständigen Behörde offiziell geklärt werden, ob für das geplante Hochwasserschutzprojekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gesetzlich vorgeschrieben ist. Angeregt wurde das von der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten mit dem Ziel, frühzeitig Rechtssicherheit zu bekommen: Die Behörde – in dem Fall das Amt der NÖ Landesregierung – prüft, ob das Projekt bestimmte Schwellenwerte (z. B. Größe, Eingriffe in die Natur) überschreitet oder erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind.
Stellt die Behörde fest, dass keine UVP notwendig ist, kann das Projekt ohne dieses aufwändige Prüfverfahren weiter geplant und umgesetzt werden. So wissen alle Beteiligten frühzeitig, welche gesetzlichen Vorgaben einzuhalten sind.Wir stellen daher gemäß § 3 Abs 7 UVP-G 2000 den A n t r a g , die UVP-Behörde möge feststellen, dass für das Vorhaben „Pielach Hochwasserschutz in den Marktgemeinden Markersdorf-Haindorf und Prinzersdorf“ keine UVP durchzuführen ist.
Dezember 2025
Untergrunderkundungen sind vorerst abgeschlossen
Die Arbeiten zur Erkundung des Untergrunds in Markersdorf und Prinzersdorf wurden Anfang Dezember vorerst abgeschlossen.
Aktuell wertet die Firma Geotest die Protokolle der Schürfgruben und Probenentnahmen aus. Auf Basis dieser Ergebnisse wird das Laborprogramm erstellt, sodass noch in diesem Jahr mit den Laborarbeiten begonnen werden kann. Die noch ausstehenden Rammkernbohrungen werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, beeinflussen jedoch nicht den weiteren Zeitplan, da die Laborarbeiten im Vordergrund stehen.November 2025
Einreichung gem. § 42 Eisenbahngesetz an ÖBB übermittelt
Mit der Einreichung gem. § 42 Eisbahngesetz wird um die grundsätzliche Zustimmung zum Projekt seitens der ÖBB angesucht.
Die Einreichung beinhaltet alle Maßnahmen im Bauverbotsbereich der Bahn, die da sind:
- Abdichtung des gesamten ÖBB Dammes durch eine Spundwand oder eine Vorschüttung bzw. Damm vom Kindergarten Markerdorf bis zur Pielach
- HW Durchlass bei km 70.355 (6 x 3,35 m) samt Tosbecken auf ca. Höhe des Kindergarten Markersdorf
- Erneuerung des bestehenden mobilen Hochwasser Schutzes im Bereich Bahn Durchlass Markersdorf-Prinzersdorf
Diese eingereichten Unterlagen müssen auch an die Wasserrechtsbehörde zur Beurteilung weitergeleitet werden.
Für diese Baumaßnahmen wird eine Sperre der gesamten Westbahn über ca. 10 Tage erforderlich sein!Oktober 2025
Vorbereitungen für die Untergrunderkundungen sind angelaufen
Die Untergrunderkundungen werden durch ein Büro für Geotechnik und ein Büro für Bodenchemie nach der Ernte durchgeführt.
Geotechnisch in Form von Baggerschürfen und Rammsondierungen an zirka 40 verschiedenen Stellen.
Bodenchemisch in Form von Probenahmen auf allen Absenkflächen in einem Raster von ca. 20×20 m. Die zirka 900 Proben müssen alle chemisch untersucht werden. Diese Untersuchung dient zur Charakterisierung des Aushubmaterials gemäß Deponieverordnung 2008 einschließlich der Zuordnung zu einem Deponietyp.Die betroffenen Grundstückseigentümer werden alle informiert – eine Besprechung über die Details findet mit allen Beteiligten Ende Oktober statt.




